| Preis in Deutschland: | Vollversion: Update: |
2976 € kein Update erhältlich |
| Datenträger: | 3,5 Zoll Disketten, CD-ROM | |
| erschienen in den USA: | Juli 1993 | |
Der
NT 3.1 Advanced Server ist die erste Server Version von Windows überhaupt.
Es wurde zum Verwalten und Organisieren von Netzwerken und Benutzern unter der
benutzerfreundlichen Oberfläche von Windows im Juli 1993 geschaffen.
Allerdings setzt es starke Hardware voraus, ein 486er mit mindestens 12 Megabyte sollte es schon sein! Äußerlich unterscheidet es sich kaum von der normalen Windows NT 3.1 Workstation kaum. Selbst der Programm-Manager meldet nicht einmal, dass es sich um eine Server Variante handelt.

Was unterscheidet jetzt aber ein normales Netzwerk, wie es mit Windows für Workgroups möglich ist, von den NT Server Netzwerk? In einer Workgroup verwalten sich alle Rechner selber. Zugriffsrechte müssen an jedem Rechner einzeln eingestellt werden, dass NT Netzwerk kann dagegen mit Domänen arbeiten. Domänen sind nichts anderes als zentral verwaltete Netzwerke. Dies erfolgt durch einen zentralen Rechner, bei NT heißt dieser Domaincontroller, dieser besitzt die eine zentrale Datenbank für alle Benutzer (Master Database of Useraccounts). Im Prinzip fragt jetzt jeder Benutzer der Domäne immer dort nach seinen Rechten nach. Die Verwaltung wird dadurch deutlich vereinfacht.

Im Ordner "Verwaltung" finden sich einige Programme zur Server- und Benutzerverwaltung.

Mit diesen kann man neue Benutzer anlegen und Ihnen Rechte für NT 3.1 geben. Zum Beispiel auf welche Laufwerke, Drucker und Rechner sie zugriffen haben oder was im Programm-Manager angezeigt werden soll.
Im Benutzer Manager werden die Benutzer und Gruppen aufgeführt:

Unter den Benutzereigenschaften werden dann alle Details angelegt, inklusive dem Kennwort, Gruppenzugehörigkeit, Startskripts, Heimatverzeichnis und freigegebene Anmelderechner.

Unter Zeiten kann man sogar festlegen zu welcher Stunde man sich anmelden kann.

Ebenfalls kann der Programm-Manager und Programmgruppen modifiziert, bzw.
gesperrt werden.

Man kann zur Vereinfachung der Benutzerverwaltung auch auf Benutzerdatenbanken anderer Domänen zugreifen. Somit lassen sich als Domänen zusammenfassen, dies wird durch die Vertrauenseinstellungen geregelt. Es sind dabei aus Sicherheitsaspekten allerdings einseitige Vertrauensverhältnisse (Trusted Relationships).


Bekannt aus Windows für Workgroups ist das E-Mail Programm "Mail":


Der Datei-Manager ist derselbe wie in der Workstation Version. Es lassen sich Dateien nach belieben freigeben. Mit NTFS-Formatierung unterstützt NT 3.1 auch lange Dateinamen.

Aus der Ecke der Verwaltungswerkzeuge wären noch zwei Programme zu nennen, der Systemmonitor

und die Ereignisanzeige. Beide sind reine Statistikwerkzeuge und es gibt Sie heute noch, wenn auch teils in anderer Form.

Für sein Geld bekommt man eine ganze Menge geboten, es liegen im Karton des Advanced Servers (der so tief wie breit ist) nicht weniger als 24 Disketten, eine CD, eine Videokassette und neben ein paar Infozetteln insgesamt 10 Handbücher:
Wegweiser, Gesamtindex, Hardware-Kompatibilitätsliste, Remote Access Service, Entwurfs- und Planungshandbuch, Netzbetrieb Kurzübersicht, TCP/IP Handbuch, Services für Macintosh, Meldungen und das Systemhandbuch
Video zeigt den Anfang des Infofilms, Länge 2 Minuten, Größe 12,5 (WMV)/ 9 MB (OGG).

Im englischsprachigen, einstündigen Video "Concepts & Planning" wird NT 3.1 Advanced Server vorgestellt, die Vorzüge angepriesen und einige Fragen geklärt. Unter anderem erhält man einen Einblick in den Serverpark von Redmond von 1993.
Zu finden ist es hier (Videos zeigen nur Vorschau):
Promotion Video Teil 1
Promotion Video Teil 2