Der Server zu Vista steckt noch mitten in der Beta Phase und soll noch 2007 fertig werden. Er orientiert sich rein optisch stark an Windows 2000. Von der neuen Oberfläche Vistas ist nicht viel zu sehen (außer dem neuen Startmenü). Dies ist aber bei einem Server OS auch nicht notwendig. Die Features stecken unter der Haube. Das Hauptfeature von Longhorn Server soll vor allem eine erhöhte Sicherheit sein.
Zur WinHEC 2007 wurde der Name Windows Server 2008 bestätigt und auch eine Box vorgestellt.





Die dritte Betaversion wurde von Microsoft für jedermann veröffentlicht.
Die Beta 3 ist nach Aussage Microsoft komplett, es gibt keine fehlenden Funktionen mehr. Auch grafisch wurde die Verwandtschaft zu Vista noch mal verdeutlicht. Ältere Betaversionen sahen noch etwas nach Windows 2003 aus.
Die Installation ist recht schnell gemacht, und ähnelt der von Vista. Man hat außer der Festplattenwahl keine weitere Konfigurationsmöglichkeit.


Der Bootscreen ist derselbe wie bei Vista, das anschließende Laden der grafischen Oberfläche sieht leicht anders aus.

Der Desktop ist wie leergefegt. Bei Windows 2003 R2 gab es neben dem Mülleimer noch eine Serverkonfigurationsverknüpfung. Jetzt gibt es nur noch den hübschen Mülleimer. Von Aero ansonsten keine Spur, "Windows Klassik" ist aktiviert, damit auch keine weiteren Funktionen, wie Fenstervorschau möglich.

In der Systeminformation wird ein Servicepack gelistet. Was damit gemeint ist, ... ?

Direkt nach dem ersten Start, startet auch der Erstkonfigurationsassistent

Wenn man die erste Konfiguration überstanden ist, kann man sich im neuen Server-Manager austoben. Dieser bietet eine Baumstruktur und ist meiner Meinung nach etwas übersichtlicher als der von 2003 R2.



Der Windows Home Server wurde anlässlich der Cebit 2007 erstmals einer größeren Öffentlichkeit gezeigt. Diese Serverversion ist speziell für den Endanwender konzertiert. Der Server besteht dabei eigentlich aus zwei Teilen. Ein älterer PC übernimmt im ersten Teil dabei die Rolle als File Server für ein Netzwerk.
Der Server stellt dabei Medieninhalte per Freigabe oder Streaming bereit. Beispielhaft Musik, Videos oder Bilder. Sind mehrere Festplatten im System, werden diese Dateien auf Wunsch auf beiden Platten gespiegelt. Eine andere Aufgabe ist das Backup. Jeder Rechner im Netzwerk kann regelmäßig gesichert werden. Bei einem Festplattenversagen soll mit einer Boot-CD über das Netzwerk die Daten wiederhergestellt werden.

Der Andere Teil ist die Windows Home Server Konsole, die auf den PCs installiert wird. Ähnlich dem Remotedesktop dient sie zur Steuerung und Konfiguration. Ein Webinterface steht alternativ zur Verfügung.

Wie gesagt ein High-End Server ist nicht nötig. Die Systemvoraussetzungen liegen mit 1 GHz für die CPU relativ niedrig. Aber mit 512 MB Minimum-RAM scheiden ältere Rechner aus. Zudem wird mindestens eine 40 GB Festplatte vorausgesetzt, in Anbetracht der Datenmengen die darauf gespeichert werden sollen ist dies angemessen.