Windows wurde erst richtig populär weil es seit den 16-bitigen Windows 3.x genügend gute Anwendungsprogramme gab.
Corel 2.0
Internet Explorer 2.0
Internet Explorer 5.0
IPhoto Plus
MS Excel 3.0
MS Excel 5.0
MS Word 2.0
MS Word 6.0
MS Works 3.0
Picture Publisher
Turbo Pascal für Windows
WinZip
Auch wenn viele Windows 3.x Installationen es nicht zeigen, entsprechende Hardware
und Treiber voraus gesetzt, kann man mit Windows umfangreiche Grafikbearbeitung
durchführen.
Das Legendäre Corel Draw gab es auch schon damals und war da auch
eins der leistungsfähigsten Metagrafikprogramm. Kosten 1992: 858 DM (438,69 €).

IPhoto Plus ist ein gutes Grafikprogramm das vielen Scannern beilag.
Es bietet aber gute Speicherfunktionen und die grundlegenden
Bearbeitungsmöglichkeiten.

Eine sehr leistungsstarke Grafikbearbeitung, es bietet viele Optionen zur Bearbeitung
und
zahlreiche Effekte, ein wahres Schnäppchen für einen Euro!

Weil Microsoft mangels Programme für Windows 1 und 2 dazu gezwungen war, ein eigenes
Office
zu entwickeln, wurde vor allem das Microsoft Office Standard für Windows Plattformen.
(Vergleiche Word 1.1a).
So macht Tabellenkalkulation Spaß! Nichts was einen ablenken könnte, keine
farbigen Icons,
keine rechte Maustaste, keine Assistenten, kein anderes Diagramm.

Die Version 5.0 der Tabellenkalkulation bietet als erstes Excel die Möglichkeit mehrere Tabellenblätter.

Die Standard Textverarbeitung bietet mehr Funktionen und eine einfachere Oberfläche
als die DOS Version. 1992 konnte man für 978 DM (500 €) die Tasten qualmen
lassen.

Die letzte 16 Bit Word Version bietet umfangreiche Funktionen von der Textmanipulation
(WordART)
bis zu Tabellenfunktionen, wie in Excel.

Works ist die hauseigene Konkurrenz zu Office, es richtet sich mit seinem
All-in-One Lösung
vor allem an Privatanwender, die nur gelegentlich eine Textverarbeitung,
Tabellenkalkulation und
Datenbank benötigt.

Das Internet gab es auch schon damals =)
Nach heutigem Stand hoffnungslos veraltet, unterstützt weder
Tabellenhintergrundbilder noch Frames.
Es war die erste kostenlose Version des Internetexplorers.

Die letzte Version des Internet Explorers für Windows 3.x. Immer noch recht frisch und bei Calmira-Nutzern beliebt.

Um Programme für Windows zu schreiben benötigt man Programmiersprachen wie Turbo
Pascal, das es auch für Windows gab. 427 DM (218,32 €) waren aber 1992 als
Investition nötig.

Durch die gemeinsame Struktur und die einfachere Handhabung aller Windows Programme
gegenüber den
DOS Programme gab es jede Menge Programme von Shareware Autoren, die schnell populär
wurden.
Dieses Standard Komprimierprogramm ermöglicht es Dateien durch logische Algorithmen
zu verkleinern.
Die Shareware kann unter www.winzip.de
runtergeladen werden.

Ein Spieleschwergewicht wurde
Windows 3.x nicht, da die meisten Entwickler lieber auf das reine DOS setzten,
nur wenige große Spiele erschienen (Sim Tower, CIV II), die meisten waren eher
kleine zwischendurch
Spiele (Tetris, Kartenspiele,...).
Dieses Strategiespiel von Sid Meier hat mir
schon etliche Tage geraubt, es geht
darum die Welt rundenweise zu erobern.

Als Stellvertreter für die vielen Bürospiele
stelle ich hier mal Tetris von Microsoft vor, es
wurde vor allen in der Bürospielesammlung "Entertainment Pack" verkauft, ich hab es auf einer Festplatte eines 486er
bei einen
Kumpel gefunden.
