| Genaue Versionsnummern: | Windows 4.00.950 (Urversion) Windows 4.00.950 a (OEM Servicerelease 1) |
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| Preis in Deutschland: | Vollversion: Update: |
205 € 102 € |
| Code- / Entwicklungsname | Chicago (Windows 4.0) | |
| 16/32 Bit Betriebssystem | Datenträger: | 3,5 Zoll Disketten, CD-ROM |
| Codezeilen | 11 Millionen | |
| erschienen in den USA: | Win 95: 24.
August 1995 Win95A: Februar 1996 |
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| Ende des Supports (Endkunden/Firmen): | 31.12.2000 / 31.12.2001 | |
Windows 95 war revolutionär als es herauskam, es war ein 16/32-Bit System, konnte lange Dateinamen verwenden/verwalten und DOS wurde zum Unterbau degradiert. Viele dieser Fähigkeiten waren zwar bei der frischen NT Reihe schon integriert, aber jetzt wurden diese Fähigkeiten für die breite Anwendermasse verfügbar. Windows 95 war auch mein erstes eigenes Betriebsystem.
In den ersten 3 Monaten verkaufte Microsoft alleine 45 Millionen Exemplare, OEM Versionen nicht eingerechnet! Es war zu Anfang ein regelrechter Run, ich erinnere mich noch, dass in den Nachrichten ein Neuseeländer gezeigt wurde der die erste Version gekauft hatte. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es nur 4 Tage gebraucht hatte, bis die erste Million Exemplare verkauft waren. Damit waren wohl die 200 Millionen US-Dollar Werbebudget von Microsoft gut investiert.
Wollten Sie schon immer mal wissen, wie der Startsound entstand? Dann klicken Sie HIER.

November 1993 tauchte schon eine sehr
frühe (Pre Alpha) Version von Chicago auf, in ihr wurde eine
neue Oberfläche eingebaut, die auch Elemente enthielt die in
Windows 95 enthalten waren.
Lesen sie auf der Chicago Alpha Seite mehr darüber!
Chicago, die Vorabversion des damals revolutionären neuen
Betriebssystems, war noch etwas trist gegenüber der endgültigen
Version. Sie war nicht im Handel erhältlich.
Windows 95 war nicht gleich Windows 95, es gab nicht weniger
als 4 echte Versionen:
Die Ur-Version, die A, die
B
(von der es nochmals unterschiedliche gab) und die C.
Allerdings kamen diese Versionen nie offiziell als solche in den Laden.
Sie wurden alle als Windows 95 verkauft und es gab keine Update
Versionen innerhalb Windows 95.
Alle Versionen sind im Prinzip Jahr 2000-Sicher nur der Dateimanager (für Win 3.1x User die sich nicht umgewöhnen wollten, der Rest benutzt den Explorer) muss geupdatet werden. Der Euro kommt auch erst mit einen Update, leider kann man ihn nicht in der Systemsteuerung > Ländereinstellungen > Währung als Symbol eintragen.

Neu beim Setup, bzw. bei Windows war konsequentes einbeziehen von Plug&Play (anschließen und benutzen) von Hardware. Dies bedeutete, dass Windows neue Hardware selber fand und ihr auch passende Einstellungen zuwies. Da dies nicht immer gelang hat Plug&Play auch den Spitznamen Plug&Pray (anschließen und beten) bekommen.

Für Windows 3.1x Umsteiger gab es sogar noch den Programm-Manager (Bei den ersten Windows Versionen konnte man ihn sogar als Standart installieren), der Windows 95 wie Windows 3.11 aussehen ließ. Das Programm ist sogar noch immer bei aktuellen Windows Versionen dabei. Man kann es über "Start" > "Ausführen" und dann eingeben von "progman" aufrufen. Allerdings dürfte es meist leer sein.

Neben den gruftigen Programm-Manager gab es erstmals ein Plus! Paket. Lesen Sie auf der Windows 95 Plus! Seite mehr darüber.
Beide Versionen zeichnen sich dadurch aus das sie wenig Platz brauchen (< 60 MB) und auf noch recht betagten Systemen noch recht ordentlich laufen. Vor allem manche 486er bringen mit dem 32-bitigen Betriebssystem eine bessere Leistung, als mit dem 16-bitigen Windows 3.1x.
Neue Funktionen gegenüber Windows 3.1x sind:
- Neue Benutzeroberfläche, mit Startmenü
statt Programm-Manager
- Windows Explorer, effektiver als der Dateimanager
- Lange Dateinamen werden nun unterstützt, vorher 8.3 Zeichen,
also "Mein Text vom 3 Februar.html" statt "mtxt3feb.htm"
- Verbesserte Unterstützung von Spielen und Multimedia
- Plug & Play Hardwarekompatibilität, Geräte
werden automatisch erkannt, Treiber werden im Idealfall sofort
installiert.
- Präemptives 32 Bit Multitasking, Mehrer 32 Bit Programme
können parallel laufen, vorher nur 16 Bit bei Win 3.1, bei NT
aber schon seit NT 3.1 1993 möglich.

Die Taskleiste muss übrigens nicht zwingend am unteren Rand sein, man kann sie durch ziehen an jede Bildschirmseite dirigieren:


Der Dateimanager wurde durch den Explorer abgelöst, welcher in seiner Grundfunktion immer noch bei Windows Vista Verwendung findet. Neu ist die erweiterte Baumstruktur auf der linken Seite. Sie beschränkt sich nicht mehr auf ein gewähltes Laufwerk, sondern beinhaltet alle Laufwerke und wichtige Orte, wie dem Desktop (der als Wurzel dient) oder die Netzwerkumgebung oder den Papierkorb.

Es kamen auch einige neue Programme dazu, wie zum Beispiel die PC-Direkt-Verbindung, mit diesem Programm konnte man ein Netzwerk zwischen zwei Computer über Nullmodems herstellen; Nullmodems sind einfache serielle/parallele Kabel bei denen bestimmte Kontakte vertauscht werden. Allerdings kann nur ein Computer auf den anderen zugreifen, es ist also ein Einbahn-Netzwerk und die Geschwindigkeit ist nicht sehr berauschend.

Ein anderes gutes Programm ist der Aktenkoffer. Es ermöglicht eine halbautomatische Dokumentensynchronisation, dies ist besonders für Laptops und Wechselmedien praktisch, da man so immer die aktuellste Dateiversion schnell finden kann.

Der ebenfalls neue Papierkorb, zu Win 3.1 Zeiten gab es nur welche von Drittherstellern, ist ein Zwischenverzeichnis für "gelöschte Dateien", bevor sie wirklich gelöscht werden.

Einer der Gründe warum Windows 95 so erfolgreich wurde, war sicher die geringen Hardwareanforderungen; Windows 95 begnügt sich mit einen 386 DX, 4 MB Speicher, und in der ersten Version mit einer 50 MB Festplatte, mein Rekord war 37 MB! Windows 95 läuft sogar ausgesprochen gut für das System.
Technisch hat die Windows 95 inzwischen viele Schwächen. So werden in der Urversion/A keine AGP/PCI-E Grafikkarten und auch keine Schnittstellen wie USB erkannt. Als Dateisystem steht weder FAT32 noch NTFS zur Verfügung. So das die Partitionsgrenze durch FAT 16 auf 2 GB beschränkt wird.
Allerdings ist das die unterste Grenze, bei den Versuch Windows 95 auf einen 286er zu installieren, startete das Setup erst gar nicht, es blieb schlicht hängen, auch der Versuch einfach eine vorinstallierte Version unterzuschieben schlug fehl:
![]()
Zu sehr unterscheiden sich 386er und 286er: Fehlende 32 Bit Architektur, weniger IRQs, etc...
Windows bietet das Erste mal einen Abgesicherten Modus, der zur Reparaturzwecken nur minimale Treiber lädt. Leider lassen sich nicht so einfach Treiber installieren, da selbst CD-ROM Laufwerke in diesem Modus nicht funktionieren.

Das vermutlich interessanteste Systemwartungstool von Windows 95 war Defrag. Ein einfaches Programm zum Defragmentieren der Festplatte, durch seine Animation und der Trägheit damaliger Festplatten saßen viele Anwender fasziniert davor und ließen arbeiten.

| Die Updateversion von Windows 95 konnte man mit Disketten oder einer CD-ROM erwerben, die Vollversion wurde dagegen immer nur mit Disketten geliefert. Da die CD-ROM Version zusätzliche Software enthielt, sind daher Vollversionen relativ selten anzutreffen. | |
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In der Bundle-Version von Windows 95 war ein Dr. Neuhaus Cybermod 28.8 Modem, der Internet Explorer 2.0 und diverse msn-Demonstrationen enthalten. |
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Das Windows 95 Handbuch, beinhaltet auf rund 100 Seiten die Grundlagen von Windows 95. Das Certificate of Authenticy wurde bei der OEM Version auf das Cover geklebt. Ansonsten hat die normale Verkaufsversion nur größere Abmessungen und ein farbiges Cover. zum Vergrößern anklicken |
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Ein kompletter Windows 95 Retail-Diskettensatz besteht gerade mal aus 15 Disketten
(Hier ein russischer Satz)

Die CDs von Windows 95 OEM und Windows 95
Update.
Die CD (unten) von Windows 95 A, es gab sie nur
als OEM Version.

Was viele Windows 95 Benutzer nicht wissen: Auf der CD befindet sich ein 3D Autoscooter Spiel namens Hover, einfach CD rein und anklicken. (Ordner: cdromlaufwerk:\funstuff\hover)

Auch waren mehrere Videos auf der CD, zum einen zwei Musikvideos. Einmal Edie Brickell "Good Times, Bad Times" und zum anderen Weezer "Buddy Holly".
Windows 95 ist das älteste der modernen Windowsversionen. Auf der Haben Seite hat es eine hohe Kompatibilität zu DOS und Win 3.1 Anwendungen, was allerdings manchmal zu einer gewissen Instabilität führen kann. Win 95 ist mit den meisten neuen Spielen überfordert, da es keine aktuelle Hardware unterstützt. Es lohnt vor allem für kleine Desktop Rechner und Laptops, die wenig Speicher haben. Wer genug Speicher hat sollte mindestens zu Windows 98 greifen.
| Systemvorrausetzungen | Minimal | Sinnvoll |
| CPU | 386 DX | 486 DX 50 MHz |
| Arbeitsspeicher | 4 MB RAM | 16 MB |
| Festplattenplatz | 50 MB | 200 MB |
| Laufwerke | CD-ROM o. Diskettenlaufwerk | CD-ROM u. Diskettenlaufwerk |