| Versionsnummer: | 6.1.7600 | |
| Preise in Deutschland | Starter: Home Premium: Professional: Ultimate: |
? € 120 € 285 € 299 € |
| Code- / Entwicklungsname | Vienna | |
| Codezeilen | ? Millionen | |
| 32/64 Bit Betriebssystem | Datenträger: | DVD-ROM |
| erscheint in den Deutschland: | August 2009 (Volumenlizenz) 22. Oktober 2009 (Endkunden) |
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| Ende des Supports (Endkunden/Firmen): | 13.01.2015 / 14.01.2020 | |
Windows 7 ist keine Neuentwicklung, es basiert auf Vista. Die Versionsnummer ist auch nicht beginnend mit einer 7, sondern mit einer 6.1. Die Hauptunterschiede sollen darin liegen, das 7 schneller und komfortabler arbeiten soll als der Vorgänder. So zusagen das bessere Vista. Die meisten Kritiker halten den Versuch für gelungen.
Folgende Versionen gibt es:

- Windows 7 Enterprise, Version für Großkunden mit Volumenlizenzabkommen.
- Windows 7 Ultimate, entspricht Vista Ultimate, enthält alle Funktionen, Enterprise Version im Einzelhandel.
- Windows 7 Professional, entspricht Vista Business, für Unternehmen, im Einzelhandel erhältlich.
- Windows 7 Home Premium, entspricht Vista Home Premium, im Einzelhandel erhältlich
- Windows 7 Home Basic, nur in Entwicklungsländern erhältlich.
- Windows 7 Starter, sehr abgespeckte Version in Verbindung mit neuen PCs.
Klingt auf den ersten Blick ähnlich verwirrend wie bei Vista, aber Microsoft will für Endanwender vor allem die Professional und die Home Premium Versionen vermarkten. 80 % der Verkäufe sollen diese beiden Versionen abdecken. Die Professional Variante wird auch alle Multimediafeatures von Home Premium besitzen. Die Ultimate wird daher wohl eine Randerscheinung werden und eher Firmen ohne Enterprise Verträge ansprechen.
Die Starter Version wird, anders als bei XP und Vista, keine Beschränkung mehr der gleichzeitig ausgeführten Programme mehr haben. Sie wird vermutlich auf eher schwächeren Systemen zu finden sein, die heute noch mit XP Home mit ULCPC geliefert werden, diese ist besonders vergünstigt für PC Hersteller zu beziehen.
Am 22. Juli 2009 wurde gemeldet das Windows 7 den RTM (Release to Manifacturing) Status erreicht hat. Das bedeutet die Entwicklung wurde abgeschlossen und mit der Produktion der Datenträger kann begonnen werden.
Zum Start am 22. Oktober 2009 war Windows 7 in 14 Sprachen erhältlich, Ende Oktober folgten 21 weitere. Alle Endkundenpakete enthalten 32- und 64-Bit Datenträger. Bei Vista war das nur bei Ultimate der Fall.
| Starter | Home Basic | Home Premium | Professional | Ultimate | |
| OEM-Version | + | + | + | + | |
| Endkunden-Version | + | + | + | ||
| Heimnetzgruppe | + | + | + | + | + |
| Keine Beschränkung der Anwendungen | + | + | + | + | + |
| Multi-Touch | + | + | + | ||
| Aero Oberfläche | + | + | + | ||
| Media Center | + | + | + | ||
| Verschlüsseltes Dateisystem (EFS) | + | + | |||
| Domänenmitgliedschaft | + | + | |||
| Remote Desktop | + | + | |||
| BitLocker | + | ||||
| MUI-Unterstützung (Sprachpakete) | + | ||||
| Preise UVP in Deutschland für Upgrade bzw. Aktion bis 31.08.2009 für Vollversion | - | - | 120 € | 285 € | 299 € |
Anmerkung zur Tabelle: Der Funktionsumfang von Windows 7 Enterprise entspricht dem von Windows 7 Ultimate. Enterprise ist ausschließlich über Volumenlizenzen direkt via Mircrosoft erhältlich.
Am 15. Juli war Windows 7 Home Premium in Deutschland im Vorverkauf bei ausgewählten Händlern bestellbar. Diese Version, eine normale Endkunden(voll)version, kostete nur 49 €. Leider war das Angebot sehr begrenzt und nach Minuten ausverkauft.
Im Vorverkauf in Geschäften erhielten Kunden
eine, bis auf einen Coupon, leere Schachtel.
Onlinekäufern erhielten dagegen nicht diesen
einzigen Beweis für die "E"-Versions Pläne von
Windows 7.
Der ursprüngliche Plan, Windows 7 in Europa ohne vorinstallierten Browser als "E" Version herauszubringen, wurde verworfen. Stattdessen erscheint seit März 2010 in den Windows Versionen XP, Vista und 7 ein Auswahlmenü mit verschiedenen Browsern. Es gibt aber wieder eine Version ohne Mediaplayer ("N").
Einen Bericht über die Beta und Releasekandidaten findet man auf der separaten Seite.
Die Installation unterscheidet sich wenig von der von Vista. Man hat sich allerdings dafür entschieden das es für jede Version einen eigenen Datenträger gibt, man kann also nicht wie beim Vorgänger eine beliebige Version installieren. Ein Grund könnte sein, dass zu viele Leute zunächst die falsche Edition installiert haben, nicht den passenden Installationsschlüssel hatten, und dann die Hotlines verstopft haben.
Es gibt wenig Eingriffmöglichkeiten während des Setups. Wenn eine Festplatte partitioniert wird, wird immer eine wenige hundert MB große Systempartition eingerichtet, diese wird für die Festplattenverschlüsselung Bitlocker benötigt. Der Test zur Leistungsmessung am Ende entfällt. Dieser zog bei Vista die Installation etwas künstlich in die Länge, brachte aber nicht selten, mangels installierter Treiber, auch keinen aussagekräftigen Wert.

Auf dem ersten Blick ähnelt Windows 7 ein wenig Windows Vista. Auf dem zweiten Blick erkannt man die neue Tastkleiste, genannt Superbar, und das fehlen der Sidebar. Letztere wurde entfernt, die Minianwendungen existieren aber weiterhin. Diese lassen sich jetzt frei auf dem Desktop platzieren.

Die Superbar enthält wirkliche Neuerungen. Auffällig ist ihre Höhe. Das Datum neben der Uhr haben sonst nur Anwender zu Gesicht bekommen, die ihre Taskleiste manuell höher gezogen hatten. Statt der laufenden Programme und Schnellstartikons enthält es zunächst nur große Symbole. Hintergrund dieser gesamten Änderungen sind auch die neuen Eingabgemöglichkeiten per Multitouch, also das Bedienen mittels der Finger. So kann in der Superbar etwas besser getroffen werden.
Die neuen Symbole sind aber noch mehr. Sie lassen sich dauerhaft verankern, egal ob das Programm gerade läuft oder nicht. Auch wenn mehrere Instanzen des Programms laufen ist nur das eine Symbol da. Allerdings gibt es kleine Veränderungen je nach Status. In diesen Beispiel existieren vom Internet Explorer mehrere Instanzen (beim IE zählen auch Browser Tabs), Paint läuft gerade und der Explorer sowie Mediaplayer sind inaktiv.
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Um die Übersicht zu behalten, bieten diese Sprunglisten auch Vorschauen, bei aktiviertem Aero, ansonsten bekommt man eine Liste mit Fenstertiteln. Diese Vorschauen lassen sich auch gleich an der Stelle zu das Programm zu schließen. Sprunglisten und Tasks lassen sich alle umsortieren.

Wer das alte Verhalten bevorzugt kann dies aktiveren. Allerdings ist von der Schnellstartleiste nur noch das letzte Quadrat in der Leiste übergeblieben. Ein Klick darauf, bringt den Desktop zum Vorschein. Auch wurde der Platz in der Systray beschränkt, das ist der Bereich zwischen Uhr und Taskleiste, hier tobten sich in der Vergangenheit zuviele Programme aus.
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Das Startmenü hat sich zu Vista kaum verändert. Allerdings gibt es zwei praktische Neuerungen. Erstens ist die Schaltfläche für das Herunterfahren deutlicher und schaltet per Standard auch den PC ab, bei Vista wurde der Rechner nur in ein Stand-By versetzt. Auch die Konfiguration dieser Schaltfläche ist nicht mehr ganz so versteckt wie bei Vista. Die andere Neuerung betrifft Programmverknüpfungen. Sind in letzter Zeit verknüpfte Dokumente verwendet worden, so kann man sich diese einblenden lassen.

Allerdings ist das alte Windows 2000 Startmenü nicht mehr vorhanden.
Neu ist auch ein animiertes Startlogo, es wurde bei Vista von vielen vermisst. Es erscheinen dabei 4 Farbpunkte, bilden das Windowslogo, welches dann pulsiert.
Der Explorer wurde ebenfalls überarbeitet. Auf der linken Seite findet sich eine weniger hierarchische Unterteilung als bei Vista. Zudem wurde die harte Trennung zwischen Favoriten und Ordnerstruktur aufgehoben. Es gibt jetzt fünf große Bereiche:
Die Favoriten, Verknüpfungen zu Orten auf der Festplatte, die Bereiche für Netzwerk, bzw. Heimnetzgruppen, der Computer mit der klassischen Ordnerstruktur und neu die Bibliotheken.
Die Bibliotheken sind eine rein virtuelle Ordnerstruktur. Man kann jeden beliebigen Ordner dort einhängen, ohne das dort Änderungen erfolgen. Man kann beispielsweise Musik, die sonst an mehreren Orten oder Computern gespeichert sind, so in einer Bibliothek zusammenfassen.

Man kann jetzt auch die Benutzerkontensteuerung konfigurieren, schon in der Standardeinstellung sind deutlich weniger Meldungen als bei Vista zu sehen.

Wieder wurden einige Programme im Lieferumfang überarbeitet. Der Internet Explorer wird jetzt in der Version 8.0 ausgeliefert, dieser ist deutlich auf Unterstützung und Einhaltung von Web-Standards getrimmt. Auch der Mediaplayer wurde auf die die Version 12 gebracht.
| Internet Explorer 8 Anklicken zum Vergrößern |
Media Player 12 Anklicken zum Vergrößern |
Media Center Anklicken zum Vergrößern |
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Neu ist auch die DirectX 11 Unterstützung, leider sind entsprechende Grafikkarten noch nicht in Sicht und auch das exklusiv für Vista erhältliche DirectX 10 hatte es nicht leicht auf dem Markt, exklusive Spiele waren eher rar. Auch an Bord ist eine neue Eingabeaufforderung, die Powershell. Sie ähnelt jetzt mehr den Linux Shells ermöglicht auch Programmierung und ist weniger die DOS-Aufforderung vergangener Versionen.
| DirectX 11 Anklicken zum Vergrößern |
Power Shell Anklicken zum Vergrößern |
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Auch neu ist die Möglichkeit eine Heimnetzgruppe zu erstellen. Hierbei wurde darauf Wert gelegt, das es möglichst einfach zu bewerkstelligen ist. Der erste PC gibt hierbei einfach vor was er freigeben möchte, und man erhält ein Passwort. Durch Eingabe dieses Passwortes auf einen anderen Rechner ist man schon in der Netzwerkgruppe. Die klassische Arbeitsgruppe kann trotzdem erstellt werden. Zu bemerken wäre noch das diese Heimnetzwerkgruppen nur zwischen Windows 7 Rechnern funktioniert.
| Heimnetzgruppe Anklicken zum Vergrößern |
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Einige Programme bekamen auch eine Ribbon Oberfläche, wie aus Office 2007 bekannt, Paint bekam auch gleich neue Funktionen.
| Paint Anklicken zum Vergrößern |
Wordpad Anklicken zum Vergrößern |
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Es fehlen aber auch ein paar Programme. So wurde Windows Mail, die Fotogalerie und der Moviemaker aus Windows entfernt, und sind separat als Programme der Live-Serie zu beziehen. Die Entwickler erhoffen sich dadurch eine von Windows unabhängigen Produktzyklus.

Für Windows 7 Professional und Ultimate/Enterprise wird ein Zusatzprogramm, basierend auf dem Microsoft Virtual PC, herausgebracht, das eine Virtuelle XP Maschine in Windows 7 integriert. Dadurch können Programme nahtlos unter Windows 7 betrieben werden, laufen aber eigentlich in dem virtuellen XP. Lohnen wird das sicher nur spezielle Businessanwendungen, welche unter Vista/7 nicht mehr laufen.
Da die virtuelle Maschine etliche Einschränkungen hat, zum Beispiel die Grafikkarte, werden andere Anwendungen davon weniger profitieren. Zudem muss auch das virtuelle Windows XP gewartet werden, es braucht Updates und auch einen Schutz vor Schadsoftware. Immerhin ich habe einen Anwendungsfall für mich gefunden: Civilization 2 ist ein altes Windows 3.1 Spiel, welches als 16-Bit Anwendung eigentlich unter einem 64-Bit Windows nicht mehr laufen würde. Wenngleich auch die Hardwareanforderungen um einiges gestiegen sind.
| XP Mode, der virtuelle Rechner Anklicken zum Vergrößern |
XP Mode, Civilization 2 scheint unter
Windows 7 zu laufen Anklicken zum Vergrößern |
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Der Packungsinhalt ist nicht sehr umfangreich, auch die Box ist deutlich einfacher gehalten als die Packung von Vista. Im Pappschuber steckt eine etwas breitere DVD Hülle, welche übereinander gestapelt beide Installationsmedien (für 32 und 64 Bit) aufnimmt. Ein kurzes Einführungsheftchen, eine Pappe mit dem Lizenzcode, sowie ein Hinweis für XP Umsteiger ist alles was man bekommt.
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Ist Windows 7 das bessere Vista? Ja, einiges ist tatsächlich besser geworden. Die Benutzerkontensteuerung ist endlich weniger nervig und allgemein fühlt es sich etwas runder an.
Einiges ist sicher auch nicht perfekt. Für Einsteiger ist die Heimnetzwerkgruppe eine praktische Sache, so lange nur Windows 7 Rechner vernetzt werden sollen. Auch der optionale virtuelle Windows XP Modus in der Professional und Ultimateversion sorgte für Aufregung. Am Ende sind dort die Einsatzmöglichkeiten aber auch beschränkt.
Windows 7 profitiert sicher eine Menge von Vista und von
der Zeit die inzwischen ins Land gegangen ist. Vista kam für
Volumenkunden im November 2006 heraus. Fast 3 Jahre Abstand
zu Windows 7. Inzwischen wurden viele Treiber und Programme
für Vista und somit für Windows 7 angepasst, aber auch die
Rechnerausstattung hat sich verändert. Inzwischen gilt ein
Gigabyte RAM als wenig, 2006 war es eher der Standard. Auch
so manches Altgerät für das keine Treiber seit XP
erschienen, wird sicher ausgetauscht worden sein.
Für wen lohnt sich der Wechsel? Für Windows XP ist zum Start
von Windows 7 das achte Lebensjahr angebrochen. Wobei der
Druck zu wechseln gering ist, es gibt kaum etwas was nicht
unter XP läuft. Zudem sollte der Rechner ordentlich
ausgestattet sein, Mehrkern-CPU, mindestens zwei GB Speicher
und eine Aero-fähige Grafik sollten schon vorhanden sein.
Für zufriedene Vista Benutzer besteht an sich auch kein Grund zur Eile. Vista ist inzwischen besser als der Ruf. Wirklich lohnend ist Windows 7 nur wenn man Multitouch nutzen will, aber dafür ist die Hardware noch nicht verbreitet genug, und es ist die Frage ob diese sich überhaupt in der breiten Masse durchsetzt. Sind doch die Einsatzmöglichkeiten beschränkt, und am klassischen Rechner ist die Bedienung mit der Maus deutlich ergonomischer als mit dem Finger.
Wer sich einen neuen Rechner besorgt, kann Windows 7 aber getrost installiert lassen, ein wirklicher Grund zum Downgrade besteht nicht.
Persönlich war ich mit Vista zufrieden, die letzte Installation lief über ein Jahr. Ich bin trotzdem umgestiegen, und habe die Chance auf den Umstieg auf 64-Bit genutzt. Viel hat sich nicht geändert, einige Kleinigkeiten wissen aber zu gefallen, ich hätte aber auch gut mit Vista weiter leben können, der Leidensdruck war nicht sehr groß.
| Systemvorrausetzungen | Minimal | Empfohlen |
| CPU | 1.000 MHz Prozessor | 1 GHz x86 oder x64 Prozessor |
| Arbeitsspeicher | 1024 MB RAM | 2048 MB |
| Festplattenplatz | 16 GB | 20 GB |
| Laufwerk | DVD-Laufwerk | DVD-Laufwerk |
| Grafik | DirectX 9.0 fähig | DirectX 9.0 fähig, WDDM-Treiber, Pixel Shader 2.0 in Hardware, 128 MB Grafikspeicher |
| Sonstiges | Soundkarte, Internetzugang |