| Versionsnummer: | v6001-18000-080118-1840 | |
| Preise in USA | Web Server Edition: Standard Edition: Enterprise Edition: Datacenter Edition: |
500 $ 1000 $ 4000 $ 3000 $ pro CPU |
| Code- / Entwicklungsname | Longhorn | |
| 32/64 Bit Betriebssystem | Datenträger: | DVD-ROM |
| erschienen in den Deutschland: | Februar 2008 | |
| Ende des Supports (Endkunden/Firmen): | 09.07.2013 / 10.07.2018 | |
Windows Web Server 2008
Windows Server 2008 Standard
Windows Server 2008 Standard ohne Hyper-V
Windows Server 2008 Enterprise
Windows Server 2008 Enterprise ohne Hyper-v
Windows Server 2008 Datacenter
Windows Server 2008 Datacenter ohne Hyper-v
Windows Server 2008 für Itanium-Systeme
| Funktion | Enterprise | Datacenter | Standard | Web | Itanium |
| max. RAM 32/64 Bit |
64 GB / 2 TB | 64 GB / 2 TB | 4 GB / 32 GB | - / 2 TB | |
| IIS 7.0 | X | X | X | X | X |
| Hyper-V | X | X | X | ||
| Network Access Protection | X | X | X | ||
| RMS | X | X | X | ||
| Terminal Services | X | X | X | ||
| Server Manager | X | X | X | X | X |
| Windows Deployment Service | X | X | X | ||
| Server Core | X | X | X | X |
Windows Server 2008 ist das passende Servergegenstück zum Betriebssystem Vista. Beide basieren seit dem Vista Servicepack 1 auf dem selben Grundlage. Daher meldet schon der erste Release von Windows Server 2008, das es ein Servicepack 1 enthält. Somit wird das erste echte Servicepack direkt die Nummer 2 sein.

Es wird laut Microsoft die letzte Serverausgabe sein, für die eine 32-Bit Version erscheint. Da der normale Speicherbereich für 32-Bit Prozessoren nur bis 4 GB geht, mit Tricks, ein verständlicher Schritt.
Es gibt einige zentrale Neuerungen. Die erste ist die besagte Systemähnlichkeit zu Vista, wodurch das aktualisieren vereinfacht werden soll, die andere das man eine "Server Core" Installation vornehmen kann. Hierbei handelt es sich um eine Installation ohne Grafische Benutzeroberfläche. Also ähnlich wie DOS vor Jahren.


Die Installation von Windows Server 2008 verläuft ähnlich wie bei Windows Vista. Zuerst wählt man die Sprache und das Land in dem man sich befindet aus. Als nächstes kann man den Product-Key eingeben, dies ist aber auch später noch möglich. Wenn man keinen Product-Key eingibt, so kann man die entsprechende Windows Server 2008 Version auswählen. Es stehen dann folgende Versionen zur Auswahl:

Bei der ersten Anmeldung muss zwingend ein Administrator Kennwort festgelegt werden. Dies muss Grossbuchstaben und, oder eine Zahl enthalten.

Da Windows Server 2008 auf Windows Vista basiert, kann man es auch so aussehen lassen wie Windows Vista. Zuerst sollte man natürlich alle aktuellen Treiber installieren.
Um Windows Server 2008 die aus Windows Vista bekannte Aero Oberfläche zu verpassen muss man nur im Fenster „Aufgaben der Erstkonfiguration“ unter Punkt 3 „Server anpassen“, „Features hinzufügen“ wählen. Und dort Installiert man dann zusätzlich das Feature „Desktopdarstellung“. Nach einem Neustart muss man den Dienst natürlich noch starten. Dies erledigt man im „Server Manager“ unter „Konfiguration -> Dienste -> Standard“. Nun setzt man den Dienst „Designs“ auf „Automatisch“ und startet diesen Dienst. Jetzt kann man, wie von Windows Vista bekannt, die Darstellungseinstellungen anpassen und dort Windows-Aero auswählen.

Wichtigste Komponente im Windows Server 2008 ist der „Server Manager“ dort kann man den Server einstellen und verwalten. Es können Komponenten hinzugefügt werden, wie zum Beispiel Windows Power-Shell oder den WLAN Dienst. Unter „Rollen“ wählt man die entsprechende Servereinstellung aus. Dort kann man auswählen ob man einen DHCP Server einrichten, einen Faxserver installieren oder einen Datendienst anpassen. So bekommt jeder Administrator seinen individuellen Server.

Einige Funktionen, die Microsoft in Windows Vista integriert sind fehlen hingegen bei Windows Server 2008. So ist es zum Beispiel ReadyBoost nicht möglich. Des Weiteren fehlt der aus Windows Vista bekannte Windows Leistungsindex.
Durch die verstärkte Sicherheitskonfiguration ist das besuchen einer Website nur durch hinzufügen einer Ausnahme möglich und die bei jeder Website die man besuchen möchte. Dies kann man aber ändern indem man die Sicherheitsstufe manuell anpasst.

Die größte (optionale) Neuerung steht unter dem Zeichen der Virtualisierung. Hyper-V erlaubt auf einem physikalischen Server mehrere Virtuelle Server einzurichten. So kann dieser Rechner mehrere Serverrollen einnehmen, aber diese getrennt halten. Dies hilft einfach die Hardware besser auszulasten.
Zudem können mehrere Betriebssysteme, auch unterschiedlicher Art (auch Linux), zur gleichen Zeit auf einem Rechner laufen.
Windows Server 2008 ist ein interessantes Server Betriebssystem. Es läuft stabil, macht einen schnellen Eindruck und ist dank der Aero Oberfläche auch noch schick. Demnächst ist auch das ServicePack2 für Windows Server 2008 erhältlich.
Wer Windows Server 2008 einmal selbst ausprobieren möchte, kann sich einen Testversion unter folgenden Link downloaden. Download der Testversion des Server 2008 Diese Version hat einen Evaluierungszeitraum von 60 Tagen. Diesen kann man auch wie bei Windows Vista zurücksetzten. Nähere Informationen erhält man bei Microsoft unter folgenden Link Microsoft KB948472 Doch mit Windows Server 2008 R2 steht schon der Nachfolger von Windows Server 2008 in den Startlöchern. Diese Version wird wohl mit dem Erscheinen von Windows 7 auf den Markt kommen. Da aber Windows 7 ebenfalls auf Windows Vista basiert werden die Unterscheide wohl nicht groß sein.
| Systemvorrausetzungen | Minimal | Empfohlen |
| CPU | x86: 1 GHz x64: 1,4 GHz |
2 GHz |
| Arbeitsspeicher | 512 MB RAM | 2048 MB (1024 MB Core) |
| Festplattenplatz | 10 GB | 40 GB |
| Laufwerk | DVD-Laufwerk | DVD-Laufwerk |
| Grafik | Super VGA | Super VGA |