Auch von Windows 2000 gab es mehrere Betas bis es endlich herauskam. Es wurde auch noch Windows 2000 genannt sondern NT 5.0, als Nachfolger von NT 4.0 durchaus logisch. Die Versionsnummer ist aber bei Windows 2000 noch im Arbeitsplatz übrig geblieben, Windows 2000 hat die interne Versionsnummer "5.00.xxxx"

Das Setup ist typisch NT, jedenfalls am Anfang, steril in Blau gehalten.

Im Laufe des Setups ändert sich das, wobei der Stil in Windows 2000 nicht übernommen wurde.

Der Startbildschirm ist noch die alte Systemanzeige des alten NT bis 4.0

Gestartet sieht das Ganze ein wenig nach Windows 98 aus.

Markante Änderungen gibt es wenige, der Hauptunterschied ist die Technik hinter der Optik, endlich wird FAT32, etliche Schnittstellen und andere Hardware unterstützt.
Trotzdem wurde an manchen Stellen die Optik geändert.

Es gibt in der Systemsteuerung dabei sogar zwei Add/Remove Programme, sie dienen beide zum Entfernen installierter Software. Zum einen das aus diversen älteren Windows Versionen bekannte.

Und einen neuen Assistenten, der sich aber überhaupt nicht durchgesetzt hat.

Auch nicht durchgesetzt hat sich ein neuer Startsound, von Matthew A Felton, ist aber nicht tragisch, da er nicht besonders klingt. Anhörbar ist er auf der Startsound-Seite.
Mit der Beta 2 macht NT 5.0 einen großen Schritt hin zu Windows 2000. So ist das Setup kaum noch, vom Design und Aufbau, mit den des finalen Produkts zu unterscheiden. Zum Glück helfen da die zahlreichen Windows NT 5.0 Logos.

Gebootet wird auch nicht mehr in spartanischen blau, sondern mit einem Windows 2000 ähnlichen Startbildschirm mit Fortschrittsanzeige. Allerdings gibt es immer noch die bekannte Auswahleinzeige von NT, ob man den NT normal oder im VGA Modus starten möchte.

Wer 256 oder mehr Farben zur Verfügung hat, bekommt als Standard gleich das neue "Windows-2000-Blau" zu Gesicht. Die Symbole sind allerdings die alten. Die Startmelodie ist dabei immer noch die exotische aus Beta 1.

Die Softwarepalette entspricht in etwa der von Windows 2000.

Ebenso der Explorer, er bietet neben den inzwischen aus Windows 98 bekannten Ansichtsmöglichkeiten auch endlich eine Datei nicht nur mit einen Programm zu öffnen, sondern über ein Kontextmenü aus mehreren zu wählen.

Es wurden auch schon die "Eingabehilfen" integriert. Unter anderen der "Narrator", der Vorleser, und diesen Namen kann man wortwörtlich nehmen. Eine merkwürdige Computerstimme liest einen alle Boxen und Schaltflächen vor. Ich möchte nicht drauf angewiesen sein.

Falls die Augen doch noch etwas taugen, hilft die Bildschirmlupe. Sie Vergrößert die Umgebung um den Mauszeiger bis zu neunfach.

Interessant ist das Defragmentierwerkzeug. Es stammt aus Microsofts BackOffice. Es bietet etwas mehr Funktionen, z.B. Konsolenbefehle, ist aber sonst dem umstrittenen Endprodukt sehr ähnlich.

Die Beta 2 hat nur noch einen einzigen Softwareverwaltungspunkt in der Systemsteuerung. Und es keine der beiden Lösungen der Beta 1, sondern eine dritte Lösung, die sich dann (noch etwas optisch verfeinert) bei Windows 2000 wieder findet.

Auch wenn die Beta 2 das automatische Abschalten des Computers beherrscht, gibt es eine Endmeldung.

Aus NT 5.0 wurde dann schließlich doch irgendwann Windows 2000, die Build 2031 war eine von 3 Buildversionen die unter den Titel "Beta 3" existierten. Die Beta 3 ist auch schon sehr nah am Endprodukt.
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Das Beta Setup ist bis auf ein paar Beta Hinweisen mit dem von Windows 2000 identisch.

Es teilt sich wie gehabt in mehrere Teile durch Neustarts unterbrochen.

Bis auf die Farbe des "Wartekastens" und den Hinweis "Beta 3"
nix spektakuläres
Der Bootbildschirm ist nun derselbe wie der von Finalprodukt, NT 5.0 ist damit endgültig Geschichte. NT Meldungen beim Start damit auch.

Hinweise auf den Betastatus finden sich häufig in der rechten unteren Ecke.

Der Desktop, wie alle neueren Betaversionen ist auch hier ein fester Hinweis das es sich um eine Beta handelt. Der gesamte Desktop ist mit dem Endprodukt identisch. Der Startsound ist übrigens ebenfalls der von Windows 2000 Finalprodukt, der eigentümliche NT 5.0 Startsound ist ersetzt worden. Auch die "Persönlich angepasste Programme" sind schon mit dabei (selten benutze Programmverknüpfungen im Startmenü werden ausgeblendet).

Von einer NT 5.0 Optik ist nichts mehr über geblieben. Exemplarisch dazu einmal der Explorer.

Was macht nun die Beta zur Beta und nicht zum Endprodukt? Natürlich wieder Versionsnummern und kleinere Macken. Wie zum Beispiel der Media Player, er ist noch in der Version 6.01 statt 6.4.

Was ist an dieser Beta besonderes? Ganz einfach, sie ist nicht für die i386 kompatiblen Prozessoren von Intel, AMD & Co gemacht, sondern für die Alpha Prozessoren der Firma DEC (mehr Infos zu diesen Prozessoren). Diese Prozessoren wurden bereits in den NT Versionen 3.x und 4.0 unterstützt, bei Windows 2000 ist allerdings bei dieser Buildversion Schluss. Windows 2000 Professional, sowie Server, unterstützen keine alternativen 32 Bit Prozessoren. Der Grund lag vermutlich in der schwindenden Verbreitung dieser CPUs, beziehungsweise eine Spezialisierung der Rechner mit diesen Prozessoren, so dass diese kein Windows benötigen.

Die Systemsteuerung lässt einige technische Details erkennen, welche auf ein nicht x86-Gerät schließen lassen.

Der große Vorteil des prozessorübergreifenden Konzeptes "Windows", war zum einen die gleiche Bedienung (man muss sich nicht umgewöhnen, wie bei Mac) und die Möglichkeit, die weit verbreiteten, i386 kompatiblen Programme per Emulation laufen zu lassen. Dadurch steht eine große Softwareauswahl für eine kleine Prozessorgruppe zur Verfügung. Durch die sehr hohe pro-MHz Leistung der Alpha-Prozessoren war dies auch kein Geschwindigkeitsproblem.
